Dakhla

Oh ja, es ist ein langer Weg nach Dakhla, durch trockene Ebenen immer am Atlantik entlang, vorbei an Kamelherden. Dakhla, das ehemalige Villa Cisneros, hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung genommen. Es entstanden Fischfabriken und ein Fischereihafen, Marokko hat viel Geld in die Infrastruktur investiert, das wird in westlichen Kreisen gerne verschwiegen, da die Westsahara (leider) völkerrechtlich immer noch nicht als Teil Marokkos anerkannt ist. Das Leben der Sahraouis wird von Marokko subventioniert, auch das wird selten erwähnt. Böse Zungen behaupten, die Sahraouis hätten gar kein Interesse an einer Änderung des Status quo, um eben diese Subventionen nicht zu verlieren. Die Bevölkerungszahl liegt mittlerweile bei 100.00 Einwohnern, das unter spanischer Verwaltung stehende Villa Cisneros brachte es mal gerade auf 5.000 Einwohner

An der Hauptstraße warten viele Taxis aus Mauretanien auf Mitfahrer, es herrscht reger Grenzverkehr.

Eigentlich lohnte der lange Weg nicht, da die Stadt keine besonderen Sehenswürdigkeiten bietet, wenn da nicht die Austernzucht ca. 5km außerhalb von Dakhla in Bouthala wäre, die über ein ausgezeichnetes Restaurant verfügt. Austern für 4,- DH/ Stück sowie leckere Fischplatten.

Was Dakhla noch interessant macht: es ist ein ausgezeichnetes Surfrevier. Ausserhalb Dakhlas sind einige, meist einfache, Unterkünfte entstanden, die auch Surfschulen unterhalten und das Gerät vermieten.

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